Besuchen Sie unseren Stand auf dem Kupferdreher Stadtteilfest.

Mit dem Umzug der Hebammenpraxis Essen ändert sich auch die Essener Anschrift der homöopathischen Praxis.
Ab Oktober sind wir in Kupferdreh in der Sandstraße 13

Zum Tag der offenen Tür laden wir Sie herzlich ein, am 09. Oktober 2010 unsere neuen Praxisräume zu besichtigen.

Vorträge an der Volkshochschule Marl:

Impfungen aus homöopathischer Sicht; Mittwoch 22. September 2010,
Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit homöopathischen Arzneimitteln; Montag 08. Nobember 2010,
jeweils 19:30 bis 21:45 Uhr, die insel; 1. Etage, Raum 127
, Kostenbeitrag 8,00 €
Für beide Veranstaltungen ist eine Anmeldung bei der VHS Marl, Tel. 02365 / 994299, notwendig

Informationen zu verschiedenen Gesundheitsthemen:

Salben und Cremes bei homöopathischer Behandlung

Tinnitus und Morbus Menière

Burn-out-Syndrom

Angststörungen

Progressive Muskelentspannung nach Jacobson

 

 

 

Tinnitus und Morbus Menière
Als Tinnitus wird eine Störung der Hörfunktion bezeichnet, die sich durch Geräusche im Ohr darstellt, welche nicht von äußeren Geräuschquellen stammen. Diese Geräusche können als Rauschen, Rasseln, Piepen, Klingeln, Tuten und viele andere Töne wahrgenommen werden. Auslöser können andere körperliche Erkrankungen, Verletzungen, aber auch Schock und Dauerstress sein. Die Störung kann im Bereich des Ohres (z.B. bei den Hörsinneszellen) oder im Gehirn (z.B. beim so genannten "zentralen Tinnitus") liegen. Betroffene leiden mehr oder minder stark darunter. Begleitend und in der Folge können sich die unterschiedlichsten Beschwerden, auch im seelischen Bereich, zusätzlich einstellen.
Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohrs, die sich durch Schwindel und Gleichgewichtsstörung, begleitet von Augenzittern und Übelkeit/Erbrechen bemerkbar macht. Auch ein Tinnitus und ein Verlust des Hörvermögens können hinzukommen.

Schlafstörungen, vegetative Begleiterscheinungen, soziale Isoierung, Veränderung der Persönlichkeit können sich einstellen. Oft leiden die Betroffenen so stark unter den Beschwerden, dass ein Verlust der Arbeitsfähigkeit die Folge ist. Auch für die Angehörigen ändert sich häufig dadurch vieles im Leben. Beratende und begleitende Hilfe bieten Selbsthilfegruppen in vielen Städten, unterstützt durch die Deutsche Tinnitus-Liga.

Bei akut (neu) auftretender Symptomatik ist wie bei jedem unbekannten Beschwerdebild auf jeden Fall der Arzt aufzusuchen und abzuklären, was dahinter steckt. Wenn Lebensgefahr ausgeschlossen wurde, lohnt sich eine begleitende ganzheitliche Behandlung mit naturheilkundlichen Mitteln.
Homöopathische Behandlung richtet sich auf die Vor- und Begleiterkrankungen und auf die seelischen Beeinflussungen. Das Ohrgeräusch selber und der Schwindel finden in sehr vielen homöopathischen Arzneimitteln ihren Spiegel. Der Mensch in seiner Gesamtheit wird stabilisiert und dadurch kann auch das Symptom Ohrgeräusch oder Menière-Schwindel deutlich abgemildert werden. Der Tinnitus kann kompensiert, die Angst vor dem nächsten Schwindelanfall beherrschbar werden.

Familienmitglieder, die durch die Erkrankung des Angehörigen leiden und in der Folge selbst Beschwerden körperlicher oder seelischer Natur entwickeln, können sich ebenfalls mit homöopathischen Arzneimitteln behandeln lassen.

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Salben und Cremes bei homöopathischer Behandlung
Zunächst einmal sollte geklärt werden, was gemeint ist: Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln oder klassisch homöopathische Behandlung. Die Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln wird von sehr vielen Therapeuten praktiziert. Hier handelt es sich in der Regel um die Verschreibung nach klinischen Symptomen. Die Behandlung richtet sich auf das aktuelle einzelne Symptom. Eine klassisch homöopathische Behandlung will das Symptom und die zugrunde liegende Erkrankung behandeln, damit nicht nach Behandlungsende gleiche oder größere Probleme wieder auftreten.
Zinksalbe und alle anderen Salben dienen dazu, Erscheinungen auf der Haut wegzutherapieren. Wie schnell das geht, hängt immer vom Gesamtzustand des Organismus ab. An dem eigentlichen Problem (z.B. Stress, Allergie, Unverträglichkeiten, Stoffwechsel, Diabetes) ändert sich nichts. Die klassische Homöopathie hält die Anwendung somit für eine Unterdrückung. Unterdrückung im homöopathischen Sinn bedeutet, der Organismus wird der Möglichkeit beraubt, eine Erkrankung auf weniger wichtige Stellen abzuleiten. Die Haut ist zwar sehr wichtig für uns, ein Ausschlag hindert uns aber zunächst nicht am Leben. Schlimmer wäre es, wenn die Nieren oder die Leber betroffen wären.
Nun lehrt die Homöopathie, dass eine Unterdrückung nicht die Erkrankung beendet, sondern den Organismus veranlasst, sein Leiden an einer anderen Stelle anzuzeigen. In der Schulmedizin ist der Weg: Hauterkrankung - Allergien - Asthma bekannt.
Deshalb sollte bei Hauterkrankungen auch immer der ganze Mensch mit allen seinen Symptomen (auch zum Beispiel Magenprobleme oder Migräne) in die Behandlung einbezogen werden. Homöopathische Arzneimittel werden im Allgemeinen so ausgesucht, dass auch die anderen Krankheitserscheinungen und die Eigenheiten der Person mit berücksichtigt werden. Das Arzneimittel soll den Menschen gesund machen, nicht nur die Haut. Dass führt dann auch nicht zur Unterdrückung.
Ein Wort zu den so genannten "Komplexmitteln". Hier handelt es sich um eine Zusammenstellung von verschiedenen homöopathischen Arzneien in einem Mix, der als neue Arznei die verschiedenen möglichen Ausdrucksformen der Erkrankung abdecken soll. Hier soll die Zeit erspart werden, die für eine komplette homöopathische Anamnese nötig wäre. Die Verschreibung erfolgt in der Regel nach rein klinischen Gesichtspunkten.

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Burn-out-Syndrom
Ein Problem, dass immer häufiger zu komplexen Beschwerden führt, ist die chronische Überlastung.
Über Jahre wurden immer mehr Arbeitskräfte eingespart, die Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt. Jetzt zieht die Konjunktur wieder an, aber es kommen nicht schnell genug neue Kolleginnen/Kollegen dazu, um die zusätzliche Arbeit aufzufangen. Die Belastung ist enorm. Auch kann so mancher Arbeitnehmer immer noch nicht sicher sein, seinen Arbeitsplatz zu behalten. Frauen haben oft noch zusätzlich die Kinder und den Haushalt zu schultern.Urlaub und Wochenenden reichen oftmals nicht aus, um wieder Kraft zu tanken.
Aus dieser Situation können sich handfeste körperliche Beschwerden entwickeln. Migräne, Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Magenprobleme und viele andere Störungen können sich zeigen. Zunächst denkt niemand an ein Überlastungs-Syndrom. Die Beschwerden werden isoliert behandelt. Nach homöopathischer Ansicht handelt es sich hierbei um eine Unterdrückung. Wenn die Ausdrucksmöglichkeit Magenschmerzen oder Migräne aber unterdrückt wird, folgen andere, meist schwerere Erkrankungen. Auch, wenn die Gesamtsituation sich nicht ändern lässt, kann doch mit Hilfe der Homöopathie eine Stabilisierung der Lebenskraft und des Immunsystems erreicht werden.
Homöopathische Arzneimittel haben nicht die schädlichen Begleiterscheinungen wie etwa Schmerzmittel. Eine Behandlung beim erfahrenen Therapeuten kann auch auf die Ursache der Überlastung positive Auswirkungen haben.

Ein Fall aus der Praxis
Angestellter im Callcenter seit 3 Jahren,
35 J., verheiratet, 1 Kind
seit dem letzten Frühjahr Allergie gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaub
Immer wieder nervöse Magenbeschwerden, viel Aufstoßen, und Durchfall seit letztem Sommer, auffälligerweise jedoch nie in der Freizeit. Häufig schlaflos in der Nacht, tagsüber müde seit letztem Herbst. Seit Januar schon zwei Mal fieberhafter Infekt mit Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, seitdem immer wieder Heiserkeit, besonders nach vielem Reden auf der Arbeit.
Seine Gemütsverfassung hat sich schon seit längerem verschlechtert: nervöse Reizbarkeit, Gedächtnisschwäche, Angst vor bevorstehenden Ereignissen. Kann Wärme und Süßigkeiten nicht vertragen.
Die Befragung nach der beruflichen und familiären Situation ergab folgendes: Das Callcenter wurde vor 1 Jahr in eine andere Stadt verlegt. Seitdem muss er 1 Stunde Fahrzeit mehr auf sich nehmen. Außerdem wurde das Tagessoll heraufgesetzt. Die Arbeit ist deutlich anstrengender geworden. Die Ehefrau hat vor 6 Monaten wieder angefangen zu arbeiten, deshalb muss er den Sohn häufig vor Schichtbeginn noch einige Zeit beaufsichtigen und im Haushalt mehr mithelfen. Durch die ganze Situation fühlt er sich komplett überfordert. Während er darüber spricht, fangen seine Hände an zu zittern.

Das ist ein typisches Bild einer chronischen Überlastung. Das zentrale Nervensystem ist betroffen (Gedächtnisschwäche, Schlafstörungen, Zittern, Durchfall) und die Schleimhäute (Heuschnupfen)
Ein Arzneimittel, welches die körperlichen Symptome in der Kombination mit der Angst vor bevorstehenden Ereignissen abdeckte, war in diesem Fall das homöopathische Arzneimittel, welches den Magen-Darmbereich wieder in Ordnung brachte, die Heiserkeit, die Gedächtnisschwäche und den Schlaf. Das Arzneimittel brachte Ruhe und mehr Gelassenheit. Jetzt ist immer mal wieder ein Tropfen nötig, um akute Situationen abzufangen und mit etwas Glück wird die weitere Behandlung auch die Allergieneigung senken oder sogar beseitigen.

Hier brauchte es nicht für jede Beschwerde ein eigenes Arzneimittel, sondern eins, das alle Beschwerden zugleich abdecken konnte. Der Beginn der Beschwerden mit der Verschlechterung der beruflichen Situation und die auffällige Besserung in der Freizeit ließen eine Überlastung vermuten. Die individuelle Reaktion des Organismus gab den Hinweis auf das Mittel, das am wahrscheinlichsten die Beschwerden in ihrer Gesamtheit bessern kann.

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Angststörungen

Am Anfang von Angststörungen steht häufig ein Schreck, ein körperliches oder psychisches Trauma oder eine Gefahrensituation. Auch, wenn die bedrohliche Situation vorbei ist, reagiert das Unterbewusstsein auf Reize, die mit dieser Situation auf irgendeine Weise etwas zu tun haben könnten.

Oft sind es diffuse, nicht greifbare Ängste, die sich zunächst auf anderer Ebene ein Ventil suchen. Immer wieder kommen Menschen mit Symptomen körperlicher Erkrankungen in die Praxen, deren Hintergrund ursprünglich Ängste sind.

Die tief greifende Angst, von den Menschen verlassen zu werden, von denen jemand abhängig ist, kann zum Beispiel zu einer übergroßen Sorge um die Familie führen. Die mögliche Folge: Schlafstörungen, Unruhe, Kontrollzwang, übermäßige Genauigkeit und vieles mehr.

Mit der Homöopathie haben wir die Möglichkeit, alle Ebenen des Menschseins zu erfassen. Also auch die Angst, die

  • den Menschen aus dem Bett treibt,
  • ihm die Luft zum Atmen nimmt,
  • seine Beine erlahmen lässt,
  • die Zunge am Gaumen festklebt,
  • den Schweiß auf die Stirn treibt,
  • die Hände zum Zittern bringt,
  • verhindert dass er vor die Türe geht,
  • ihn dazu treibt, sich zwanzigmal am Tag die Hände zu waschen,
  • und so vieles mehr.

Eine homöopathische Behandlung wird in jedem Fall mit einer ausführlichen Anamnese eingeleitet. Die gestellten Fragen beziehen sich auf die objektiven und subjektiven körperlichen Veränderungen. Zusätzlich wird auch immer nach Einflüssen der Umgebung, Erlebnissen, Gefühlen, Ängsten und Träumen gefragt. Während die körperlichen Beschwerden unter Umständen durch mehrere verschiedene homöopathische Arzneimittel gebessert werden können, sind die Ängste und Gefühle des Menschen oft der entscheidende Hinweis auf das Mittel, das letztendlich sowohl die körperlichen als auch die geistig-seelischen Symptome heilen kann.

Die homöopathische Behandlung unterscheidet sich von der schulmedizinischen Behandlung dadurch, dass keine Unterdrückung durch chemische Substanzen stattfindet. Das homöopathische Heilmittel stellt also nicht ruhig, belastet nicht den Körper, ruft keine Schädigungen an Organen hervor.

Eine Arzneimittelprüfung (das heißt, die Entwicklung von Symptomen, welche für das Arzneimittel typisch sind), ist jedoch bei falschem Gebrauch möglich. Deshalb sollte die Therapie gut ausgebildeten Homöopathen vorbehalten sein.

Eine psychotherapeutische Behandlung kann bei tief greifenden und lebensbedrohlichen Zuständen zusätzlich notwendig sein.

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Progressive Mupskelentspannung nach Jacobson

Die progressive Muskelentspannung (Progressive Muskelrelaxation) nach Jacobson ist eine Entspannungsmethode, bei der nach einem vorgegebenen Schema alle Muskeln des Körpers an- und wieder entspannt werden. Die Entspannungsphase soll dabei länger dauern als die Anspannungsphase und ganz bewusst wahrgenommen werden. Auf diese Weise können schmerzhafte Muskelanspannungen gelöst und sogar der Blutdruck reguliert werden.
Durch die Konzentration auf den Körper wird der Geist von stressenden Faktoren abgelenkt. Auch Menschen, die mit autogenem Training nicht zurecht kommen, können mit dieser Methode oft körperliche und seelische Verspannungen lösen und zu einem inneren Gleichgewicht finden. Es empfiehlt sich, erste Übungen unter Anleitung zu machen und dann regelmäßig diese Entspannungstechnik in den Alltag einzubauen.
Auch die Schulmedizin bestätigt die Wirksamkeit dieser Methode.

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