| |
Kurse bei der VHS Marl - die insel:
- Info und Anmeldung: Tel. 02365/994251
Progressive Muskelentspannung nach
Jacobson:
2012: mittwochs ab 01.
Februar, Raum 141; 19 bis 20 Uhr 10.
- 16. April 2012
8. Internationale Woche der Homöopathie
(http://www.iwdh.ch/)
Thema: Homöopathie bei unerfülltem Kinderwunsch
Informationen
zu verschiedenen Gesundheitsthemen:
Allergien (siehe Schaltfläche
links)
Unerfüllter
Kinderwunsch
Magersucht / Bulimie
Burn-out-Syndrom
Angststörungen
Tinnitus
und Morbus Menière
Salben und Cremes
bei homöopathischer Behandlung
Herbstzeit - Erkältungszeit
Unerfüllter Kinderwunsch
Immer mehr Paare wünschen sich Kinder, ohne dass sich dieser
Wunsch erfüllt.
Neben anatomisch-medizinischen Gründen können andere Ursachen,
wie zum Beispiel Anspannung, Stress, Ängste, oder traumatische
Erfahrungen, dafür verantwortlich sein. Sie können das
hormonelle Gleichgewicht durcheinander bringen und die Fruchtbarkeit
einschränken. Die klassische Homöopathie beleuchtet die
Gründe für die ungewollte Kinderlosigkeit ganzheitlich
und behandelt ganzheitlich mit individuell auf den jeweiligen Menschen
abgestimmten Mitteln. Die auf Körper, Geist und Seele heilsam
wirkenden homöopathischen Arzneimittel können helfen,
einige der Gründe so weit zu reduzieren, dass eine Schwangerschaft
auf natürlichem Wege eintritt und ein gesundes Kind geboren
wird. So können zum Beispiel die Anzahl und Beweglichkeit der
Spermien erhöht, die Menstruation normalisiert, Blockaden gelöst
und der alltägliche Stress gemildert werden.
Oft wird in der künstlichen Befruchtung die letzte Möglichkeit
gesehen, doch noch ein eigenes Kind zu bekommen. Schon vor Beginn
dieser Kräfte zehrenden Behandlung können Sie sich mit
homöopathischen Arzneimitteln auf den anstrengenden Weg vorbereiten
und während der schulmedizinischen Behandlung begleiten lassen.
In meiner Praxis behandle ich beide Partner mit sanften homöopathischen
Arzneimitteln, wie auch mit Entspannungstechniken und Körpertherapien.
Ich begleite Sie in Stresssituationen und unterstütze Sie dabei,
die Partnerschaft trotz der enormen Belastung auf einer gesunden
Basis zu halten.
Wenn Paare trotz aller Anstrengungen keine
eigenen Kinder bekommen können, ist die Enttäuschung oft
so groß, dass eine Partnerschaft ohne die Konzentration auf
den Kinderwunsch erst einmal neu erlernt werden muss. Ich stehe
Ihnen zur Seite auf Ihrem Weg, die Enttäuschung zu überwinden,
einen Sinn in einem anderen Lebensentwurf zu finden und ein neues
inneres Gleichgewicht zu bekommen.
Seitenanfang
Tinnitus und Morbus Menière
Als Tinnitus wird eine Störung der
Hörfunktion bezeichnet, die sich durch Geräusche im Ohr
darstellt, welche nicht von äußeren Geräuschquellen
stammen. Diese Geräusche können als Rauschen, Rasseln,
Piepen, Klingeln, Tuten und viele andere Töne wahrgenommen
werden. Auslöser können andere körperliche Erkrankungen,
Verletzungen, aber auch Schock und Dauerstress sein. Die Störung
kann im Bereich des Ohres (z.B. bei den Hörsinneszellen) oder
im Gehirn (z.B. beim so genannten "zentralen Tinnitus")
liegen. Betroffene leiden mehr oder minder stark darunter. Begleitend
und in der Folge können sich die unterschiedlichsten Beschwerden,
auch im seelischen Bereich, zusätzlich einstellen.
Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohrs,
die sich durch Schwindel und Gleichgewichtsstörung, begleitet
von Augenzittern und Übelkeit/Erbrechen bemerkbar macht. Auch
ein Tinnitus und ein Verlust des Hörvermögens können
hinzukommen.
Schlafstörungen, vegetative Begleiterscheinungen,
soziale Isoierung, Veränderung der Persönlichkeit können
sich einstellen. Oft leiden die Betroffenen so stark unter den Beschwerden,
dass ein Verlust der Arbeitsfähigkeit die Folge ist. Auch für
die Angehörigen ändert sich häufig dadurch vieles
im Leben. Beratende und begleitende Hilfe bieten Selbsthilfegruppen
in vielen Städten, unterstützt durch die Deutsche Tinnitus-Liga.
Bei akut (neu) auftretender Symptomatik ist wie bei jedem unbekannten
Beschwerdebild auf jeden Fall der Arzt aufzusuchen und abzuklären,
was dahinter steckt. Wenn Lebensgefahr ausgeschlossen wurde, lohnt
sich eine begleitende ganzheitliche Behandlung mit naturheilkundlichen
Mitteln.
Homöopathische Behandlung richtet sich auf die Vor- und Begleiterkrankungen
und auf die seelischen Beeinflussungen. Das Ohrgeräusch selber
und der Schwindel finden in sehr vielen homöopathischen Arzneimitteln
ihren Spiegel. Der Mensch in seiner Gesamtheit wird stabilisiert
und dadurch kann auch das Symptom Ohrgeräusch oder Menière-Schwindel
deutlich abgemildert werden. Der Tinnitus kann kompensiert, die
Angst vor dem nächsten Schwindelanfall beherrschbar werden.
Familienmitglieder, die durch die Erkrankung des Angehörigen
leiden und in der Folge selbst Beschwerden körperlicher oder
seelischer Natur entwickeln, können sich ebenfalls mit homöopathischen
Arzneimitteln behandeln lassen.
Seitenanfang
Salben und Cremes bei homöopathischer
Behandlung
Zunächst einmal sollte geklärt werden, was gemeint ist:
Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln oder klassisch
homöopathische Behandlung. Die Behandlung mit homöopathischen
Arzneimitteln wird von sehr vielen Therapeuten praktiziert. Hier
handelt es sich in der Regel um die Verschreibung nach klinischen
Symptomen. Die Behandlung richtet sich auf das aktuelle einzelne
Symptom. Eine klassisch homöopathische Behandlung will das
Symptom und die zugrunde liegende Erkrankung behandeln,
damit nicht nach Behandlungsende gleiche oder größere
Probleme wieder auftreten.
Zinksalbe und alle anderen Salben dienen dazu, Erscheinungen auf
der Haut wegzutherapieren. Wie schnell das geht, hängt immer
vom Gesamtzustand des Organismus ab. An dem eigentlichen Problem
(z.B. Stress, Allergie, Unverträglichkeiten, Stoffwechsel,
Diabetes) ändert sich nichts. Die klassische Homöopathie
hält die Anwendung somit für eine Unterdrückung.
Unterdrückung im homöopathischen Sinn bedeutet, der Organismus
wird der Möglichkeit beraubt, eine Erkrankung auf weniger wichtige
Stellen abzuleiten. Die Haut ist zwar sehr wichtig für uns,
ein Ausschlag hindert uns aber zunächst nicht am Leben. Schlimmer
wäre es, wenn die Nieren oder die Leber betroffen wären.
Nun lehrt die Homöopathie, dass eine Unterdrückung nicht
die Erkrankung beendet, sondern den Organismus veranlasst, sein
Leiden an einer anderen Stelle anzuzeigen. In der Schulmedizin ist
der Weg: Hauterkrankung - Allergien - Asthma bekannt.
Deshalb sollte bei Hauterkrankungen auch immer der ganze Mensch
mit allen seinen Symptomen (auch zum Beispiel Magenprobleme oder
Migräne) in die Behandlung einbezogen werden. Homöopathische
Arzneimittel werden im Allgemeinen so ausgesucht, dass auch die
anderen Krankheitserscheinungen und die Eigenheiten der Person mit
berücksichtigt werden. Das Arzneimittel soll den Menschen gesund
machen, nicht nur die Haut. Dass führt dann auch nicht zur
Unterdrückung.
Ein Wort zu den so genannten "Komplexmitteln". Hier handelt
es sich um eine Zusammenstellung von verschiedenen homöopathischen
Arzneien in einem Mix, der als neue Arznei die verschiedenen möglichen
Ausdrucksformen der Erkrankung abdecken soll. Hier soll die Zeit
erspart werden, die für eine komplette homöopathische
Anamnese nötig wäre. Die Verschreibung erfolgt in der
Regel nach rein klinischen Gesichtspunkten.
Seitenanfang
Magersucht (Anorexie)
Magersucht ist eine Störung, bei der eine absichtlich selbst
herbeigeführte Gewichtsabnahme bis zum Tode führen kann.
Meistens tritt diese Erkrankung bei heranwachsenden Mädchen
und jungen Frauen auf, jedoch können auch heranwachsende Jungen
und junge Männer unter dieser Krankheit leiden.
Bei Magersucht entspricht die Wahrnehmung des eigenen Körpers
nicht dem tatsächlichen Zustand. Trotz offensichtlicher Unterernährung
wird er insgesamt oder an bestimmten Stellen immer noch als zu dick
wahrgenommen. Daher haben erkrankte Personen große Angst vor
Gewichtszunahme. In der Regel dreht sich das gesammte Leben ums
Essen (bzw. Nicht-Essen). Die emotionale Erlebnisfähigkeit
ist stark eingeschränkt.
Durch Mangelernährung, Diäten, Abführmittel und harntreibende
Mittel kommt es zum Raubbau am eigenen Körper. Die Folgen,
wie Magen-Darmbeschwerden, Blutarmut, Durchblutungsstörungen,
Elektrolytstörungen, Nieren- und Herzschäden, Abnahme
der Knochendichte, sowie Unfruchtbarkeit werden leider erst spät
bemerkt.
Magersüchtige wissen vom Verstand her, dass sie zu dünn
sind. Ihr Gefühl sagt ihnen aber etwas anderes.
Bulimie
Die Bulimie unterscheided sich von der Anorexie dadurch, dass Heißhungerattacken
immer wieder nachgegeben wird. Bei diesen "Fressattacken"
werden Nahrungsmittel mit besonders hohem Kaloriengehalt bevorzugt.
Bei einer solchen Attacke können leicht bis zu 50.000 Kalorien
aufgenommen werden. Wenn der Magen gefüllt ist, wird er durch
bewusst herbeigeführtes Erbrechen wieder geleert. Auch hierdurch
kommt es zu Elektrolytstörungen und weiteren Folgeerkrankungen.
Die Kranken sehen allerdings oft nicht so abgemagert aus.
Bei beiden Erkrankungen spielt die Psyche eine
große Rolle. Die Gefühle, von denen diese Störungen
begleitet werden, sind tiefgreifend und von den Kranken allein nicht
zu bewältigen.
Seitenanfang
Burn-out-Syndrom
Ein Problem, dass immer häufiger zu komplexen Beschwerden führt,
ist die chronische Überlastung.
Über Jahre wurden immer mehr Arbeitskräfte eingespart,
die Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt. Jetzt zieht die
Konjunktur wieder an, aber es kommen nicht schnell genug neue Kolleginnen/Kollegen
dazu, um die zusätzliche Arbeit aufzufangen. Die Belastung
ist enorm. Auch kann so mancher Arbeitnehmer immer noch nicht sicher
sein, seinen Arbeitsplatz zu behalten. Frauen haben oft noch zusätzlich
die Kinder und den Haushalt zu schultern.Urlaub und Wochenenden
reichen oftmals nicht aus, um wieder Kraft zu tanken.
Aus dieser Situation können sich handfeste körperliche
Beschwerden entwickeln. Migräne, Schlafstörungen, Rückenschmerzen,
Magenprobleme und viele andere Störungen können sich zeigen.
Zunächst denkt niemand an ein Überlastungs-Syndrom. Die
Beschwerden werden isoliert behandelt. Nach homöopathischer
Ansicht handelt es sich hierbei um eine Unterdrückung. Wenn
die Ausdrucksmöglichkeit Magenschmerzen oder Migräne aber
unterdrückt wird, folgen andere, meist schwerere Erkrankungen.
Auch, wenn die Gesamtsituation sich nicht ändern lässt,
kann doch mit Hilfe der Homöopathie eine Stabilisierung der
Lebenskraft und des Immunsystems erreicht werden.
Homöopathische Arzneimittel haben nicht die schädlichen
Begleiterscheinungen wie etwa Schmerzmittel. Eine Behandlung beim
erfahrenen Therapeuten kann auch auf die Ursache der Überlastung
positive Auswirkungen haben.
Ein Fall aus der Praxis
Angestellter im Callcenter seit 3 Jahren,
35 J., verheiratet, 1 Kind
seit dem letzten Frühjahr Allergie gegen Pollen, Tierhaare,
Hausstaub
Immer wieder nervöse Magenbeschwerden, viel Aufstoßen,
und Durchfall seit letztem Sommer, auffälligerweise jedoch
nie in der Freizeit. Häufig schlaflos in der Nacht, tagsüber
müde seit letztem Herbst. Seit Januar schon zwei Mal fieberhafter
Infekt mit Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen, seitdem immer
wieder Heiserkeit, besonders nach vielem Reden auf der Arbeit.
Seine Gemütsverfassung hat sich schon seit längerem verschlechtert:
nervöse Reizbarkeit, Gedächtnisschwäche, Angst vor
bevorstehenden Ereignissen. Kann Wärme und Süßigkeiten
nicht vertragen.
Die Befragung nach der beruflichen und familiären Situation
ergab folgendes: Das Callcenter wurde vor 1 Jahr in eine andere
Stadt verlegt. Seitdem muss er 1 Stunde Fahrzeit mehr auf sich nehmen.
Außerdem wurde das Tagessoll heraufgesetzt. Die Arbeit ist
deutlich anstrengender geworden. Die Ehefrau hat vor 6 Monaten wieder
angefangen zu arbeiten, deshalb muss er den Sohn häufig vor
Schichtbeginn noch einige Zeit beaufsichtigen und im Haushalt mehr
mithelfen. Durch die ganze Situation fühlt er sich komplett
überfordert. Während er darüber spricht, fangen seine
Hände an zu zittern.
Das ist ein typisches Bild einer chronischen Überlastung. Das
zentrale Nervensystem ist betroffen (Gedächtnisschwäche,
Schlafstörungen, Zittern, Durchfall) und die Schleimhäute
(Heuschnupfen)
Ein Arzneimittel, welches die körperlichen Symptome in der
Kombination mit der Angst vor bevorstehenden Ereignissen abdeckte,
war in diesem Fall das homöopathische Arzneimittel, welches
den Magen-Darmbereich wieder in Ordnung brachte, die Heiserkeit,
die Gedächtnisschwäche und den Schlaf. Das Arzneimittel
brachte Ruhe und mehr Gelassenheit. Jetzt ist immer mal wieder ein
Tropfen nötig, um akute Situationen abzufangen und mit etwas
Glück wird die weitere Behandlung auch die Allergieneigung
senken oder sogar beseitigen.
Hier brauchte es nicht für jede Beschwerde ein eigenes Arzneimittel,
sondern eins, das alle Beschwerden zugleich abdecken konnte. Der
Beginn der Beschwerden mit der Verschlechterung der beruflichen
Situation und die auffällige Besserung in der Freizeit ließen
eine Überlastung vermuten. Die individuelle Reaktion des Organismus
gab den Hinweis auf das Mittel, das am wahrscheinlichsten die Beschwerden
in ihrer Gesamtheit bessern kann.
Seitenanfang
Angststörungen
Am Anfang von Angststörungen steht häufig
ein Schreck, ein körperliches oder psychisches Trauma oder
eine Gefahrensituation. Auch, wenn die bedrohliche Situation vorbei
ist, reagiert das Unterbewusstsein auf Reize, die mit dieser Situation
auf irgendeine Weise etwas zu tun haben könnten.
Oft sind es diffuse, nicht greifbare Ängste,
die sich zunächst auf anderer Ebene ein Ventil suchen. Immer
wieder kommen Menschen mit Symptomen körperlicher Erkrankungen
in die Praxen, deren Hintergrund ursprünglich Ängste sind.
Die tief greifende Angst, von den Menschen verlassen
zu werden, von denen jemand abhängig ist, kann zum Beispiel
zu einer übergroßen Sorge um die Familie führen.
Die mögliche Folge: Schlafstörungen, Unruhe, Kontrollzwang,
übermäßige Genauigkeit und vieles mehr.
Mit der Homöopathie haben wir die Möglichkeit,
alle Ebenen des Menschseins zu erfassen. Also auch die Angst, die
- den Menschen aus dem Bett treibt,
- ihm die Luft zum Atmen nimmt,
- seine Beine erlahmen lässt,
- die Zunge am Gaumen festklebt,
- den Schweiß auf die Stirn treibt,
- die Hände zum Zittern bringt,
- verhindert dass er vor die Türe geht,
- ihn dazu treibt, sich zwanzigmal am Tag die Hände zu waschen,
- und so vieles mehr.
Eine homöopathische Behandlung wird in jedem Fall mit einer
ausführlichen Anamnese eingeleitet. Die gestellten Fragen beziehen
sich auf die objektiven und subjektiven körperlichen Veränderungen.
Zusätzlich wird auch immer nach Einflüssen der Umgebung,
Erlebnissen, Gefühlen, Ängsten und Träumen gefragt.
Während die körperlichen Beschwerden unter Umständen
durch mehrere verschiedene homöopathische Arzneimittel gebessert
werden können, sind die Ängste und Gefühle des Menschen
oft der entscheidende Hinweis auf das Mittel, das letztendlich sowohl
die körperlichen als auch die geistig-seelischen Symptome heilen
kann.
Die homöopathische Behandlung unterscheidet
sich von der schulmedizinischen Behandlung dadurch, dass keine Unterdrückung
durch chemische Substanzen stattfindet. Das homöopathische
Heilmittel stellt also nicht ruhig, belastet nicht den Körper,
ruft keine Schädigungen an Organen hervor.
Eine Arzneimittelprüfung (das heißt, die
Entwicklung von Symptomen, welche für das Arzneimittel typisch
sind), ist jedoch bei falschem Gebrauch möglich. Deshalb sollte
die Therapie gut ausgebildeten Homöopathen vorbehalten sein.
Eine psychotherapeutische Behandlung kann bei tief
greifenden und lebensbedrohlichen Zuständen zusätzlich
notwendig sein.
Seitenanfang
Progressive Mupskelentspannung nach
Jacobson
Die progressive Muskelentspannung (Progressive Muskelrelaxation)
nach Jacobson ist eine Entspannungsmethode, bei der nach einem vorgegebenen
Schema alle Muskeln des Körpers an- und wieder entspannt werden.
Die Entspannungsphase soll dabei länger dauern als die Anspannungsphase
und ganz bewusst wahrgenommen werden.
Durch die Konzentration auf den Körper wird der Geist von stressenden
Faktoren abgelenkt. Auch Menschen, die mit autogenem Training nicht
zurecht kommen, können mit dieser Methode oft körperliche
und seelische Verspannungen lösen und zu einem inneren Gleichgewicht
finden.
Dadurch können stressbedingte Beschwerden wie zum Beispiel
Muskelschmerzen, Spannungskopfsschmerzen, Migräne oder Bluthochdruck
günstig beeinflusst werden.
Es empfiehlt sich, die Entspannungsmethode unter Anleitung eines
Trainers/Trainerin zu erlernen und dann regelmäßig im
Alltag anzuwenden.
Seitenanfang
Herbstzeit - Erkältungszeit
Vorbei ist es mit dem schönen Altweibersommer. Innerhalb weniger
Tage ist es nun richtig Herbst geworden. Wind und Regen machen den
Aufenthalt im Freien ungemütlich. Schnell holt man sich da
eine Erkältung. Der Hals kratzt, die Nase läuft und ist
verstopft, vielleicht geht es dann auch noch weiter auf die Bronchien.
Globuli oder homöopathische Tropfen aus der Apotheke können
helfen, dass die Erkältung schnell wieder vergessen ist.
Bei kleineren Beschwerden reicht es oft schon, wenn Sie 2-3 Tage
lang "faul" sind, sich warm halten, vielleicht Leberwickel
machen und viel warmen Tee trinken. Ihr Apotheker berät Sie
gerne über wirkungsvolle aber nebenwirkungsarme pflanzliche
Mittel zur Linderung der Beschwerden. Bei Fieber, starken Beschwerden
oder wenn es Ihnen länger als 1 Woche nicht gut geht, sollten
Sie jedoch einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen. Wenn es im Herbst
und Winter immer wieder zu solchen Erkältungen kommt, ist möglicherweise
das Immunsystem nicht stark genug, um die Krankheitserreger ausreichend
abzuwehren. Dann können Sie sich überlegen, ob Sie die
Anfälligkeit mit Hilfe eines homöopathisch arbeitenden
Therapeuten bekämpfen möchten. Je früher Sie damit
beginnen, je einfacher ist es oft.
Vorbeugen ist besser als heilen.
Lassen Sie sich durch das ungemütliche Wetter nicht von Ihrem
täglichen Spaziergang abbringen. Der regelmäßige
Wechsel zwischen geheizten Räumen und der Kälte draußen
trainiert das Immunsystem.Gut warm angezogen sollten Sie sein, und
aufpassen, dass Sie nicht auskühlen. Vor allem die Füße
sollten warm bleiben. Wenn Sie am Kopf nicht empfindlich sind, lassen
Sie sich ruhig den Wind um die Ohren wehen und freuen Sie sich an
den wirbelnden Blättern.
Und bleiben Sie gesund!
Seitenanfang
|