Homöopathie

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Anamnesegespräch, Folgetermine
(Wie bei Ärzten gilt auch für Heilpraktiker die Schweigepflicht gegenüber Dritten)

Es gilt, den Beginn der Beschwerden, den Auslöser und das für jeden Menschen individuelle Krankheitsmuster
zu erkennen. Dazu, und zur Klärung möglicherweise notwendiger schulmedizinischer Behandlung dient die Anamnese.

Wenn Sie Arztberichte und Laborbefunde haben, so bitte ich Sie, diese zum Anamnesegespräch mitzubringen. Das gleiche gilt für den Impfausweis und eine Liste der Medikamente, die Sie nehmen und genommen haben.

Die Anamnese (*Krankenexamen) führe ich nach den Richtlinien der klassischen Homöopathie nach dem "Kopf-zu-Fuß-Schema" durch. Das Gerüst für Fallaufnahme, Analysearbeiten, Repertorisation und Materia-medica-Abgleich bildet ein von mir standardisierter Fragebogen. Die einzelnen Fragen/Antworten werden im Verlauf des Gesprächs vertieft.


Zeitaufwand:

Beratungstermin
:
ca. 30 Minuten

Erstanamnese zur Einleitung einer Therapie im chronischen bzw. chronisch bedingten Krankheitsfall:
Kinder: 1 bis 1,5 Stunden (Teil a), zuzüglich Fallanalysearbeiten ca. 1 Stunde (Teil b)
Erwachsene: ca. 2 Stunden (Teil a), zuzüglich Fallanalysearbeiten ca. 1,5 Stunden (Teil b)

Krankheiten, welche seit mindestens 3 Monaten bestehen, gelten in der Schulmedizin als chronisch.
Die Homöopathie sieht alle Erkrankungen als chronisch an, welche normalerweise nicht von selbst wieder weggehen.
Meist gab es in diesen Fällen schon Anzeichen für eine Anfälligkeit, bevor die augenblicklichen Symptome auftraten.


Akutanamnese:
Fallaufnahme, mind. 1 Stunde (Teil a)
Fallanalysearbeiten, 30 Minuten (Teil b)

Akute Krankheiten in der Homöopathie sind Krankheiten, die normalerweise von selber wieder verschwinden, sowie Verletzungen oder frische Traumata.

Folgeanamnese und Kontrolltermine:
30 Minuten bis zu 1,5 Stunden

Kontrolltermine dienen der Überprüfung des Behandlungsfortschritts. Sie werden mit zunehmender Besserung des Befindens immer seltener nötig.

*Vollständiges Krankenexamen nach den Regeln der klassischen Homöopathie:
Die Hinweise, die Sie mir geben, nehme ich als Grundlage für die Auswahl des homöopathischen Heilmittels. Je besser Sie sich vorbereitet haben, und je mehr Sie mir erzählen mögen, je deutlicher kann ich das für Sie passende homöopathische Arzneimittel erkennen. Wenn Sie nicht viel erzählen können oder wollen, bekommen Sie zunächst nur ein Mittel, welches die aktuellen Symptome abdeckt.

Ich frage Sie nach subjektiven (gefühlten) und objektiven (messbaren und beobachtbaren) Beschwerden mit Begleiterscheinungen und Änderungen, die seit der Erkrankung aufgetreten sind. Erkrankungen, die Sie seit der frühesten Kindheit hatten, geben mir Hinweise zu bestimmten Arzneimitteln, welche ich berücksichtigen muss. Impfungen können manchmal mit dem Beginn von Krankheiten in Verbindung gebracht werden, ebenso traumatisierende Erfahrungen. Ihre Eßgewohnheiten können von Unverträglichkeiten erzählen. Schlafgewohnheiten können ebenfalls auf bestimmte homöopathische Arzneimittel hinweisen. Vorlieben und Abneigungen, Ängste und Hoffnungen; Erkrankungen Ihrer Blutsverwandten (familiäre Disposition/Miasmatik) runden das Bild ab. Ihre Augen, Haut, Haare, Nägel und Ihr Puls zeigen ebenfalls, welche Arzneimittel ich mit in die engere Wahl nehmen muss.