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Therapie:
Das erste
Anamnesegespräch führt in der Regel zur Gabe eines homöopathischen
Einzelmittels, welches die drängendsten Krankheitssymptome
schon abdeckt. Beim zweiten Termin wird die Arzneimittelwirkung
kontrolliert und über das Ergebnis der Fallanalyse und Repertorisation
sowie über das weitere Vorgehen zur Behandlung der chronischen
Erkrankung gesprochen (Termine für Verlaufskontrollen, zusätzliche
Maßnahmen wie z. B. Diät, cranio-sacrale Tiefenentspannung,
Akupunktbehandlung, Wärmepackung, Schröpfen oder Meridianmassage).
Sie erhalten, falls notwendig, eine weitere Arzneimittelgabe oder
ein Rezept mit genauen Einnahmeanweisungen.
Homöopathische Arzneien können zusätzlich
zu schulmedizinisch eventuell notwendigen Behandlungen eingenommen
werden. Nach deutlicher Besserung Ihrer Beschwerden besprechen
Sie mit Ihrem Arzt die Anpassung seiner Medikation.
So können die Nebenwirkungen der schulmedizinischen Medikamente
verringert, die Heilung beschleunigt, Nachwirkungen der Erkrankung
reduziert werden. Die homöopathischen Arzneien können
auch gegen die Schmerzen wirken, die nach Operationen zurückbleiben,
oder die Darmflora nach Antibiotika-Therapie günstig beeinflussen.
Das Gespräch über Sorgen und Nöte ist immer ein Teil
der Behandlung.
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