Homöopathie

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Kosten der klassisch-homöopathischen Behandlung

In der Regel wird die Behandlung als Monotherapie durchgeführt und ist dadurch
vergleichsweise preiswert. Gerade bei chronischen Krankheiten zahlt sich das aus.
Auch die verordneten Arzneien kosten selten mehr als 20 Euro im Monat.

Homöopathie-Leistungen werden entsprechend Aufwand abgerechnet, der Fallanalysearbeiten
wie Symptomengewichtung, Repertorisation und Materia-Medica-Abgleich auch nach dem
eigentlichen Patientenkontakt mit einschließt. Eventuelle Zeitangaben sind als zusätzlicher Hinweis
und nicht im Sinne einer durchgängigen Abrechnung von Zeithonorar
zu verstehen.
(Leistungslegende nach Leistungsverzeichnis klassische Homöopathie, LVKH 2011)

Dem hohen persönlichen Zeitaufwand (oft deutlich mehr als 2 Stunden) durch die Behandler wird
im Leistungsverzeichnis klassische Homöopathie (LVKH 2011) Rechnung getragen.
Die Berechnung nach diesem Leistungsverzeichnis soll auch deutlich machen, dass die
Leistung entsprechend der strengen Regeln der klassischen Homöopathie erfolgt.

Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Seite: www.vkhd.de
(Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V.).

Die klassisch homöopathische Behandlung ist in Deutschland neben der Schulmedizin
und der traditionellen chinesischen Medizin als eigenständige Therapieform anerkannt.
Leider zahlen trotzdem nur wenige Kassen die Behandlung durch Heilpraktiker.

Erstattungsfähigkeit der Leistungen:

Gesetzlich Versicherte:
In den meisten Fällen müssen Sie die Kosten in voller Höhe selbst bezahlen.

Privat Versicherte:
Die Erstattungsbereitschaft von Beihilfestellen und privaten (Zusatz-)Versicherungen ist sehr unterschiedlich.

Die Rechnung ist unabhängig von eventueller Erstattung durch private Krankenversicherung oder Beihilfe zu begleichen.
Die Höhe der Erstattung richtet sich nach Ihrem Vertrag und nach der Beihilfeverordnung sowie nach
dem GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker).

Die im LVKH aufgeführten Ziffern sind vergleichbar mit den entsprechenden Ziffern des GebüH und
werden bei der Erstattung in der Regel entsprechend behandelt.

Im August 2013 wurde von der Bundesbeihilfe die Ziffer 2 des GebüH aufgeteilt in die Ziffern 2a und 2b.
Die Landesbeihilfen Brandenburg, NRW und Rheinland-Pfalz haben sich der Vereinbarung angeschlossen.
Das gleiche gilt für einige Versicherungen, darunter die Barmenia, Concordia, Debeka, Düsseldorfer, HUK-Coburg,
INTER, PAX, SDK.