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Ursprung der craniosacralen Therapie
Die craniosacrale Therapie wurde von dem amerikanischen Arzt Dr. William Garner Sutherland als Teil der Osteopathie entwickelt. Durch Versuche mit Helmen, die bestimmte Teile des menschlichen Kopfes fest fixierten und anderen Teilen Bewegungsspielraum ließen, erkannte er Anfang dieses Jahrhunderts, dass die Knochen des Schädels auch beim Erwachsenen gegeneinander beweglich sind. Je nachdem, welcher Kopfteil durch den Helm fest an der Bewegung gehindert war, entwickelten die Testpersonen ganz bestimmte Beschwerden und körperlichen Symptome.
Daraus entwickelte Sutherland ein Konzept welches den rhythmischen Fluss des Gehirnwassers (craniosacraler Rhythmus) tastbar macht und eine Therapie, die das Liquorsystem in Schädel und Rückenmark günstig beeinflussen und Blockaden lösen kann.
Der amerikanische Arzt Dr. John Upledger untermauerte und erweiterte die Entdeckungen Sutherlands durch seine wissenschaftlichen Arbeiten.
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