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Craniosacrale Behandlung
Es ist nicht notwendig, sich zu entkleiden, wie es zum Beispiel bei der Massage der Fall ist. Störend wirken jedoch Ketten, Uhren und Armbänder, Gürtel und Schuhe, so wie einengende Kleidungsstücke.
Sie liegen entspannt auf der Behandlungsliege. Eingehüllt in eine Decke, schließen Sie die Augen und denken am besten an schöne Dinge.
Durch Tastung kann der Behandler den craniosacralen Rhythmus an Schädel, Schultern, Beckenknochen und den anderen Knochen und Gelenken des Körpers wahrnehmen und so Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit des Systems lokalisieren.
Durch spezifische sanfte Mobilisation wirkt er dann auf die entsprechenden Strukturen ein. Dazu kann es sinnvoll sein, direkt am Schädel zu arbeiten, gleichzeitig an Schädel und Kreuzbein, über inneren Organen oder auch an weiter vom Liquorsystem entfernten Stellen wie z.B. den Fersen oder den Fingern. Der Patient nimmt die Behandlung als Wärme, Sprudeln oder Klopfen an den berührten Stellen war.
So lassen sich Blockaden lösen, Ungleichgewichte ausgleichen, die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen.
Nach der Behandlung sollte eine Ruhezeit eingehalten und viel Wasser oder Tee getrunken werden. Der Patient fühlt sich oft erst sehr entspannt, manchmal "zum Bäumeausreißen stark", um nach einiger Zeit wohlig müde zu werden. Deshalb ist es von Vorteil, sich für die Zeit nach der Behandlung nicht mehr viel vorzunehmen. Die Wirkung der Behandlung ist am besten nach einigen Tagen zu beurteilen. Die Behandlung sollte wiederholt werden. |