Homöopathie

Was istHomöopathie
Arzneiherstellung
Wirkungsweise
Einnahmehäufigkeit
Behandlungsdauer
Zu beachten
Schulmedizin
Sympt. Auswahl

   
 

Homöopathie - Ergänzung und Alternative zur Schulmedizin

Die klassische Homöopathie ist im deutschen Gesundheitswesen als eigenständige Therapiemethode anerkannt.
Chronische Krankheiten und Krankheiten "ohne Namen", wie auch Krankheiten, die in der Folge von Stress und traumatisierenden Ereignissen auftreten, können mit dieser Methode positiv beeinflusst werden. Auch für Schwangere, Kinder und sehr alte Menschen sind homöopathische Arzneimittel bei richtiger Anwendung unschädlich.

Häufig gestellte Fragen:

Bedeuten die Bezeichnungen „Heilpraktiker“ und „Klassischer Homöopath“ das Gleiche?
Um Menschen klassisch homöopathisch behandeln zu dürfen,
muss zunächst eine Zulassung als Arzt oder Heilpraktiker vorliegen.
Zusätzlich erfolgt die Spezialisierung auf die Klassische Homöopathie.

Klassisch nach den Regeln des Begründers Dr. Samuel Hahnemann bedeutet: Ein potenziertes Arzneimittel aus einer einzigen Ausgangssubstanz wird eingenommen und darf seine Wirkung erst einmal entfalten und beenden, bevor eine weitere Arzneimittelgabe erfolgt.
Die klassisch-homöopathische Verschreibung umfasst den gesamten Menschen. Da für die Fallaufnahme und die Analysearbeiten sowie für die Suche eines passenden Arzneimittels ein hoher Zeitaufwand nötig ist, wird in der Regel diese Therapieform schwerpunktmäßig durchgeführt.
Ärzte und Heilpraktiker ohne die Spezialisierung auf die klassische Homöopathie bieten deutlich mehr verschiedene Therapieformen an und verschreiben potenzierte Arzneimittel nach anderen Gesichtspunkten. Oft werden gleichzeitig verschiedene Arzneien und so genannte „Komplexmittel“ eingesetzt. Dies, und auch das Spritzen von Wirkstoffen wird in der klassischen Homöopathie als kontraproduktiv angesehen.

Muss ein klassischer Homöopath sich auf bestimmte Krankheiten spezialisieren?
Die klassisch homöopathische Behandlung richtet sich nicht nach schulmedizinischer Diagnose sondern nach der Ähnlichkeit der vom Patienten hervorgebrachten Symptome mit den Symptomen, die durch potenzierte Arzneimittel hervorgebracht werden können. Die meisten homöopathischen Mittel können Symptome in verschiedenen Organsystemen hervorrufen und somit auch heilen.
Wenn ein Mensch also wegen häufiger Erkältungen den Therapeuten aufsucht, fragt dieser auch nach Befindlichkeitsstörungen im Magen, Schmerzen in den Gelenken, mögliche Schlafstörungen und vieles mehr.
Das optimale homöopathische Arzneimittel deckt alle Beschwerden ab und kann sie dann auch alle bessern.

Für die Frage, ob ein Patient auch ärztliche Hilfe benötigt, zum Beispiel bei schwerwiegenden Symptomen, ist es notwendig, dass ein homöopathischer Behandler sich auch in der Schulmedizin auskennt. Spezialisierungen auf bestimmte Krankheitsbilder können, müssen aber nicht sein.

Was ist der Unterschied zwischen Naturheilmittel und homöopathischer Arznei?
Viele Arzneien, deren Inhaltsstoffe aus der Natur stammen, werden als Naturheilmittel bezeichnet.
Es gibt verschiedene Herstellungsverfahren, welche die besonderen Kräfte der Arzneien hervorrufen und entwickeln sollen.
Ein Arzneimittel ist dann ein homöopathisches Mittel wenn es nach dem im Homöopathischen Arzneimittelbuch (HAB) festgelegten Verfahren hergestellt wurde. Dieses schreibt unter anderem die stufenweise Verdünnung der Ausgangssubstanz, und unbedingt nach jeder Verdünnung die Verschüttelung auf eine ganz bestimmte Weise vor. Durch dieses Verfahren wird die Ausgangssubstanz „potenziert“.
Je häufiger die Verdünnung und Verschüttelung durchgeführt wird, je höher ist die Potenz.
Die Höhe der Potenz einer Arznei wird durch eine Kombination von Buchstaben und Zahlen (z.B. D6 oder C30 oder C200) angezeigt.
Das potenzierte Arzneimittel kann beim kranken Menschen solche Symptome heilen, die es bei gesunden Menschen hervorrufen kann.

Gibt es eine Garantie dafür, dass die Behandlung Erfolg hat?

Wie in der Schulmedizin, so gibt es auch in der klassischen Homöopathie keine Erfolgsgarantie. Oft hat die klassische Homöopathie jedoch helfen können, wo andere Therapiemethoden ohne Erfolg blieben.

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