Homöopathie

Was istHomöopathie
Arzneiherstellung
Wirkungsweise
Einnahmehäufigkeit
Behandlungsdauer
Zu beachten
Schulmedizin
Sympt. Auswahl

 
 

Wie werden homöopathische Arzneimittel hergestellt?

In Deutschland dürfen nur Apotheker und speziell zugelassene Firmen homöopathische Arzneimittel herstellen. Auch der Herstellungsprozess und die Zulassung als Medikament ist gesetzlich geregelt.

Zur Herstellung einer homöopathischen Arznei wird die Grundsubstanz in einem bestimmten Verhältnis mit Wasser, Alkohol oder Milchzucker verdünnt und durch Verreiben oder Verschütteln "potenziert". Diese so genannte "Potenzierung" wird nach den sehr strengen Vorschriften Samuel Hahnemanns und seiner Nachfolger schrittweise vorgenommen. Das Verfahren ist aufwändig und wird von manchen Herstellern noch heute per Hand durchgeführt. Je häufiger die erneute Verdünnung und Verschüttelung (Potenzierung) vorgenommen wird, um so weniger der ursprünglichen Substanz ist im Arzneimittel vorhanden. Das heißt, Substanzen verlieren ihre physikalische Wirkung (sind dadurch zum Beispiel auch nicht mehr giftig), das Energiemuster wird jedoch auf die Trägersubstanz übertragen und bleibt damit erhalten. Jeder erneute Potenzierungsschritt verfeinert das Energiemuster und verändert die Arznei ein wenig. Deshalb kann jede Potenzstufe andere Auswirkungen auf den Organismus haben.

Je höher die Potenzstufe, je mehr Wirkung zeigen die Mittel nicht nur auf der organischen Ebene sondern auch im geistig-seelischen Bereich.